Aktuelles

Liebe Gemeinde,
in den letzten Wochen ging die Angst vor dem „M-O-K“ um. Und soweit ich das zum Zeitpunkt, da ich diese Worte schreibe, abschätzen kann, war diese Angst berechtigt. Die Angst davor, dass es eine Ernte eines „Mais-Ohne-Kolben“ – eines „M-O-K“ – gibt oder zumindest nur einen Mais mit wenig Kolben gibt, scheint in diesem Jahr Realität zu sein. Eine schlechte Maisernte jetzt auch noch! Und das in diesem Jahr voller Krisen.
Im Oktober feiern wie das Ernte-dankfest und blicken auf das zurück-liegende Erntejahr. Oft habe ich in den letzten Jahren von unseren Landwirten, mit denen ich gespro-chen habe, dann einen in Summe zufriedenen Jahresrückblick gehört: zum Beispiel, dass die Ernte bei der einen Frucht nicht viel Ertrag ge-bracht hat, dafür aber der Preis in diesem Jahr für diese Frucht gut war. Oder dass die Ernte der einen Frucht zwar schlecht war, dafür aber die Ernte der Anderen überdurch-schnittlich gut. Letztlich hat es sich ausgeglichen. Positives und Negati-ves hat sich im erträglichen Maß die Waage gehalten.
Das Sprichwort „Ende gut, alles gut“ etwas abgewandelt, galt dann im Oktober für unsere Landwirte meis-tens unterm Strich: Ernte gut, alles gut!
In diesem Jahr weiß ich aber leider nicht, ob wirklich am Jahresende „alles gut“ ist?  Ich bin gespannt, wie viel uns allen dann im Oktober zum Loben & Danken zu Mute ist.
Die Zeilen zum „Thema“ auf der nächsten Seite dieses Gemeinde-briefs beschäftigen sich in dieser Ausgabe jedenfalls mit dem
„Danken“. Dankbar können wir als Kirchengemeinde jedenfalls sein, was die Feste und Veranstaltungen der letzten Monate betrifft, von denen in den Rückblicken noch einmal berichtet wird. Und ge-spannt können wir sein, was in den nächsten Monaten auf uns wartet. Es ist ein buntes Angebot, für das im zweiten Teil dieser Gemeindebrief-ausgabe dann geworben wird.
Eine gute und behütete Herbstzeit Ihnen allen.
Ihr Pfarrer Johannes Sichert

 

der aktuelle Gemeindebrief Online